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Kath. Seelsorgeeinheit in Bietigheim-Bissingen
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Sonntag, 13.01.2019

Menschwerdungen - Kino & Kirche startet wieder am 16. Januar 2019

Eine Rheuma-kranke Frau wird zur Künstlerin, ein Vater überwindet seine Ü40-Sinnkrise, Schüler handeln trotz Repressalien solidarisch - „Kino & Kirche“ präsentiert 2019 regelrechte Menschwerdungen in herausragenden Kinofilmen. Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Bietigheim-Bissingen laden im Rahmen ihrer Erwachsenenbildung wieder gemeinsam mit dem Bissinger Olympia-Kino zu Kinobesuch und Filmnachgespräch ein.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 16. Januar 2019, um 17 und 20 Uhr „Maudie“. Das ist die wahre und berührende Geschichte der kanadischen Folk Art-Künstlerin Maud Lewis (1903-1970). Sie ist an rheumatischer Arthritis erkrankt und möchte darum weg von ihrer Familie. Sie bewirbt sich als Haushälterin bei dem Hausierer Everett. Doch statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebt Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art-Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit. Cynthia Thumm, Direktorin der Sammlung Zander in Bönnigheim, wird nach den Vorstellungen zum Gespräch über den Film im Kino sein.

Am Mittwoch, 13. Februar 2019, laufen gleich zwei Filme bei „Kino & Kirche“: Um 15 Uhr „Das schönste Mädchen der Welt“, eine moderne Version des Klassikers „Cyrano de Bergerac“, in dem der Titelheld unter seiner großen Nase leidet. Um 17.30 und 20 Uhr läuft dann „Im Zweifel glücklich“. Ein mit sich und der Welt unzufriedener Familienvater begleitet seinen Sohn auf einer Reise an die amerikanische Ostküste, wo sie ein College nach dem anderen anschauen. Ständig vergleicht er dabei sein Leben neidisch mit dem Anderer. Bis er bemerkt, dass es einen Unterschied gibt zwischen einem erfolgreichen und einem glücklichen Leben. Als Gesprächsgast kommt nach den Filmvorstellungen Pfarrer Georg Schützler, Initiator der Ludwigsburger „Nachteulengottesdienste“.

Sexualisierte und unmenschliche Gewalt, die Menschen zu Opfern macht, ist Thema in dem in Stuttgart gedrehten Film „Verfehlung“, der am Mittwoch, 13. März 2019, um 17 und 20 Uhr läuft. Die Freundschaft von drei katholischen Priestern gerät unter extremen Druck, als einer von ihnen verhaftet wird wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs. Zum Filmnachgespräch kommen nach der 17-Uhr-Vorstellung Roland Deckwart, leitender Pfarrer der Katholischen Seelsorgeeinheit Bietigheim-Bissingen, und nach der 20-Uhr-Vorstellung Clemens Stroppel, Generalvikar der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Wenige Tage vor Ostern erzählt der Film „Maria Magdalena“ am Mittwoch, 10. April 2019, um 17 und 20 Uhr die Geschichte der weiblichen Jüngerin von Jesus und erste Zeugin seiner Auferstehung. Dem Film gelingt – so eine Kritik - „eine frische neue Sicht auf die Botschaft des Evangeliums“ zu einer ebenso rätselhaften wie schillernden Figur in der Geschichte des Christentums. Zum Filmnachgespräch kommt die katholische Pastoralreferentin Ulrike Prießnitz aus Bietigheim-Bissingen.

Eine kluge Geschichtsstunde, in der angehende Abiturientinnen und Abiturienten solidarisch handeln , zeigt der Film „Das schweigende Klassenzimmer“ am Mittwoch, 8. Mai 2019, um 17 und 20 Uhr. Als sie 1956 in der DDR eine Schweigeminute für die aufständischen Ungarn abhalten, werden sie massiv unter Druck gesetzt. Zu Gast ist der Zeitzeuge Gerhard Jarosch. Was im Film thematisiert wird, hat er ähnlich erlebt und ist dann mit 16 Jahren über die Berliner Grenze geflohen.

Für die fünf Filme sind Dauerkarten für 28 Euro mit Platzreservierung im Bissinger Olympia-Kino (Tel. 07142/940380) erhältlich. Dort sowie in den Kirchengemeinden, in der Stadtinformation und der Bücherei liegen auch Faltblätter mit dem ausführlichen Programm aus. Weitere Infos auch auf www.kino-und-kirche.de.