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Kath. Seelsorgeeinheit in Bietigheim-Bissingen
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Freitag, 30.11.2018

Der Papst - Hilfe oder Hindernis zur Ökumene?

Ist der Papst Hilfe oder Hindernis zur Ökumene zwischen den Konfessionen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des zweiten Abends der “Ökumenischen Werkstatt Theologie” am Mittwoch, 5. Dezember 2018, im Gemeindehaus der Evang. Friedenskirche in Bietigheim-Sand. Theologieprofessor Hermann Häring aus Tübingen, der lange Jahre Mitarbeiter von Hans Küng war, wird ab 19 Uhr über das Papsttum in der Geschichte sprechen und sich der Diskussion stellen.

Mit Papst Johannes XXIII. (1958-1963) war der Papst zum Hoffnungsträger der Ökumene geworden. Doch seine Nachfolger wurden bald zu Zauderern, dann zu unerbittlichen Verteidigern eines Systems, das nur noch eine Rückkehr-Ökumene zuließ. Darauf folgten Enttäuschung und Resignation. Doch inzwischen ist die Diskussion um das Papsttum voll entbrannt. Aus biblischer, ökumenischer und interreligiöser Perspektive lässt es sich vielfach gestalten. Und das ökumenische Gespräch hat längst klargemacht: Wenn dieses anspruchsvolle Amt das 21. Jahrhundert glaubwürdig überleben will, muss es sich vorbehaltlos in den Dienst gesamtkirchlicher Versöhnung und interreligiöser Gesprächsbereitschaft stellen. Papst Franziskus hat dazu erste Schritte gesetzt, doch der Weg bleibt schwierig.

Der Abend mit Prof. Häring findet im Rahmen der sechsteiligen Ökumenischen Werkstatt Theologie statt, die in diesem Jahr das Thema “Die eine Kirche” behandelt, und von den Evangelischen Kirchengemeinden in Bietigheim, Bissingen und Metterzimmern gemeinsam mit den Katholischen Kirchengemeinden der Stadt veranstaltet wird. Der Beitrag für den einzelnen Abend kostet 7 Euro.